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Ärzte der Welt –

Regionale und internationale medizinische Hilfe, die da ankommt, wo sie gebraucht wird

Die Organistation Ärzte der Welt ist weltweit aktiv – in der Not- und Katastrophenhilfe in Ländern wie Syrien ebenso wie in der Entwicklungszusammenarbeit mit langfristigeren Projekten.  Ärzte der Welt setzt sich für den Zugang zu Gesundheit ein und unterstützt dabei geflüchtetet und kranke Menschen, Mütter und Kinder sowie Menschen ohne eine Krankenversicherung. In Deutschland wird für Personen ohne Krankenversicherung medizinische Versorgung und Beratung angeboten. Als international tätige Hilfsorganisation geht Ärzte der Welt mit Spenden äußerst sorgfältig und verantwortungsvoll um, jährlich bestätigt durch das DZI Spendensiegel.

Ärzte der Welt engagiert sich als international tätiges Netzwerk in 81 Ländern mit insgesamt 388 Projekten. Durch die Arbeit der Organisation konnte bereits 4 Millionen Menschen geholfen werden. Fast 20.000 Menschen weltweit arbeiten mit Ärzte der Welt zusammen.

Weltweit reisen – weltweit helfen

10.000 Euro für Ärzte der Welt

Die Auslandsreisekrankenversicherung der SDK – REISEplus – bietet die Möglichkeit, mit nur einem Euro (oder auch mehr) die Arbeit von Ärzte der Welt zu unterstützen. Viele haben geholfen. Die SDK-Stiftung sagt hierfür herzlichen Dank!

Als international tätiges Netzwerk engagiert sich die Organisation in 81 Ländern mit insgesamt 388 Projekten. Durch ihre Arbeit konnte bereits 4 Millionen Menschen geholfen werden. Fast 20.000 Menschen weltweit arbeiten mit ihr zusammen. Im Rahmen der Jubiläumsfeier konnte sich Ärzte der Welt über eine umfangreiche Spende freuen, da auch in diesem Jahr wieder viele Kunden der Auslandsreisekrankenversicherung der SDK bei ihrem Vertragsabschluss einen oder mehr Euro freiwillig „draufgelegt“ hatten, um Ärzte der Welt bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Der so gesammelte Betrag wurde seitens der SDK auf 10.000 Euro aufgestockt und als Scheck durch Herrn Henkel und Hr. Dr. Kantak überreicht.

Das Spendermagazin von Ärzte der Welt

Lesen Sie in „Brennpunkte“, dem Spendermagazin von Ärzte der Welt, alles zu den aktuellen Hilfsprojekten von Ärzte der Welt in Deutschland und weltweit. Im Leitartikel erfahren Sie, wie notbedürftigen Bewohnern des Jemen geholfen wird. Dort befinden sich die Menschen in einem Wettlauf gegen die Zeit: Viele hungern und nun infizieren sich immer mehr Männer, Frauen und Kinder mit der Cholera. Weiterhin stellt Ärzte der Welt im Rückblick zusammen, was mit der Unterstützung der vielen Förderer im Jahr 2016 erreicht werden konnte.

Soziale Projekte in der Region

Auch in Deutschland, also sozusagen direkt vor unserer Haustür, gibt es Menschen, die keinen regulären Zugang zum Gesundheitssystem haben und daher nicht ausreichend medizinisch versorgt sind. Ärzte der Welt bietet diesen Personen eine individuelle und umfassende Beratung und hilft beim Zugang zu weiterführender fachärztlicher Versorgung, zum regulären Gesundheitssystem und zusätzlichen Hilfsangeboten. Hauptziel dabei ist nicht nur eine bessere Versorgung der Betroffenen, sondern deren langfristige Wiedereingliederung in die medizinische Regelversorgung.

© Ärzte der Welt

open.med

in München, Berlin und Hamburg

Migranten, Flüchtlinge, Menschen ohne Krankenversicherung, Frauen und Kinder können hier bei open.med allgemeinmedizinische, kinderärztliche oder frauenärztliche Sprechstunden in Anspruch nehmen. In München werden zusätzliche Sprechstunden für chronisch und psychisch kranke Menschen angeboten.

MedMobil in Stuttgart

Menschen in schwierigen Lebenssituationen gehen oft nicht zum Arzt. Deshalb kommen Ärzte der Welt zu ihnen, mit einem umgebauten Rettungswagen, der mit allem für eine medizinische Grundversorgung Nötigen ausgestattet ist. Sozial ausgegrenzte Menschen wie Wohnungslose oder Drogenkonsument(inn)en sind zwar meistens krankenversichert, doch sie gehen trotzdem selten zum Arzt. Die Folge: Medizinisch sind diese Männer, Frauen und auch Jugendliche oft schlecht versorgt und leiden häufig an chronischen Erkrankungen. Mit dem MedMobil bietet Ärzte der Welt diesen Menschen eine anonyme Anlaufstelle, bei der sie medizinische Hilfe und auch Sozialberatung in Anspruch nehmen können und leistet darüber hinaus auch Präventionsarbeit, beispielsweise in Form von Beratung zu Hygiene und Ernährung.

© Ärzte der Welt

Ärzte der Welt – Weltweit im Einsatz

© Ärzte der Welt

Irak (Nothilfe)

Über drei Millionen Menschen im Irak mussten wegen der Kämpfe, die den Norden und Westen ihres Landes erschüttern, ihr Zuhause verlassen. Nahezu die Hälfte von ihnen hat in den anliegenden Regionen Zuflucht gesucht. Ständig in Angst und drohender Gewalt ausgesetzt, befinden sie sich zudem in einer dramatischen humanitären Situation: gesundheitsschädliche Verhältnisse, mangelnde Hygiene und ein äußerst erschwerter Zugang zu ärztlicher Versorgung bestimmen das Leben.

Ärzte der Welt ist aktiv in der Region von Dohuk im irakischen Kurdistan. In den Lagern bieten medizinische Teams den heimatlosen und geschwächten Menschen nicht nur eine gesundheitliche Grundversorgung, sondern auch sexualmedizinische sowie kindermedizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung.  Zudem werden Diagnosen zum Ernährungszustand und Informationsveranstaltungen zur Gesundheit durchgeführt.

Jemen

2014 eskalierte der im Jemen seit Jahren schwelende Konflikt und mündete in einem ausgewachsenen Bürgerkrieg. Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung leidet erheblich unter den Kämpfen und benötigt dringend medizinische Versorgung. 3,3 Millionen Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sind unterernährt, davon rund 462.00 Kinder unter fünf Jahren.

Ärzte der Welt unterstützt acht Gesundheitseinrichtungen, um der jeminitischen Bevölkerung zu helfen. Neben medizinischer Basisversorgung und Mental-Health-Programmen stellt die Organisation auch Sonnenkollektoren, um Lücken in der Energieversorgung zu schließen. Die Sicherheitslage ist angespannt – daher wurde eine Außenbasis in Dschibuti, auf der anderen Seite des Golfs von Aden, eröffnet, um unter anderem die Lieferung von Medikamenten in das Land zu ermöglichen.

Seit Ende 2015 befindet sich ein Team von Ärzte der Welt in Sana’a, um medizinische Einrichtungen, die durch die Bombardements beschädigt wurden, wieder funktionsfähig zu machen und die Grundversorgung wiederherzustellen. Eine weitere Komponente der Arbeit ist es, Unterernährung frühzeitig zu erkennen und Kriegsopfern psychologische Hilfe anzubieten.

© Ärzte der Welt, Reuters
© Ärzte der Welt

Somalia (Nothilfe)

Somalia leidet seit 20 Jahren unter Bürgerkrieg und politischer Instabilität. Dies zwingt große Teile der Zivilbevölkerung, in den Norden zu fliehen. Dort treffen verschiedene Flüchtlingsbewegungen aufeinander. 50.000 Menschen leben mittlerweile in ursprünglich zur Nothilfe errichteten Camps an den Stadträndern. Die Kombination von fehlender Infrastruktur und kulturellen Hemmschwellen führt dazu, dass vor allem die somalischen Frauen kaum medizinisch versorgt werden. Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist eine der höchsten weltweit. Frauengesundheit mit all ihren Aspekten – Familienplanung, Schwangerschaftsvorsorge und Geburt, sexuelle Gewalt und die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung werden insgesamt kaum thematisiert.

Ärzte der Welt ist seit 2011 in Bosaso aktiv und arbeitet eng mit einer lokalen Nichtregierungsorganisation zusammen. Das Programm zur medizinischen Grundversorgung und zur Versorgung von Müttern und Kindern richtet sich sowohl an Binnenvertriebene und Flüchtlinge als auch an die ansässige Bevölkerung. Ärzte der Welt unterstützt in dieser Region acht Gesundheitszentren, die rund um die Uhr geöffnet haben und bis zu 50.000 Menschen versorgen können. Knapp 70 Prozent der Patienten kommen aus den Flüchtlingscamps, darunter überwiegend Frauen und Kinder.

Türkei (Nothilfe)

Für Migranten und Flüchtlinge, die versuchen Europa zu erreichen, ist die Türkei seit etwa fünfzehn Jahren zu einer entscheidenden Zwischenstation geworden. Viele kommen aus Syrien, aber auch aus Afghanistan, dem Iran oder afrikanischen Ländern. Istanbul ist für Tausende von ihnen Transitort.

Für viele bedeutet das Leben hier Unsicherheit, eine sozial und ökonomisch prekäre Lage, ohne Bewegungsfreiheit, oft ohne die eigenen Rechte zu kennen. Ärzte der Welt organisiert Gesprächsrunden zu gesundheitlichen Themen wie sexuell übertragbare Infektionen, HIV/AIDS und auch über die Gefahren des Schleusergeschäfts.

Seit 2012 unterstützt Ärzte der Welt seinen türkischen Partner ASEM insbesondere im administrativen Bereich und bei der Erhebung der Daten, die in unser öffentliches Playdoyer für die Rechte von Migranten und Flüchtlinge in der Türkei einfließen.

© Ärzte der Welt